POSITIONIEREN, DANN KOMMUNIZIEREN.

Der Erfolg einer Marke hängt heute mehr denn je davon ab, wie diese am Markt und in der Wahrnehmung der Kunden positioniert ist. Eine klare Markenpositionierung ist nicht nur für Marktführer sondern auch für Herausforderer, B2B-Marken, Startups und regionale Unternehmen wichtiger denn je. 

Digitalwandel

Die globale und digitale Herausforderung

Die größte Veränderung in Bezug auf den Wettbewerb ist das Internet. Es ist nicht nur die Grundlage für viele neue Geschäftsmodelle, sondern sorgt auch dafür, dass viele bestehende Marken durch enger fokussierte Wettbewerber verdrängt werden. Während heute eine globale Marke mit vielleicht einer Handvoll anderer globaler Marken konkurriert, kann dieselbe Marke morgen mit einem Dutzend oder mehr Mikromarken konkurrieren, die ihre Teilzielgruppe auf eine viel gezieltere und relevantere Weise ansprechen und erreichen.

 

Die große Herausforderung
Früher war die Globalisierung eine Spielwiese für große Unternehmen. Heute wird sie mehr und mehr zu einer Spielwiese für digitale Start-up-Unternehmen. Gleichzeitig verändert das Internet aber auch die Geschwindigkeit der globalen Expansion enorm.

Die Welt der Chancen & Risiken
Während das Internet vor allem für Start-ups große Chancen bietet, stellt es etablierte Unternehmen vor große Herausforderungen. Dies gilt insbesondere dann, wenn neue digitale Geschäftsmodelle bestehende analoge Geschäftsmodelle in Frage stellen oder deren Existenz bedrohen.

Eine neue Dimension des Wettbewerbs
Im 21. Jahrhundert wird der Wettbewerb immer mehr zu einem Kampf um die begrenzte Zeit der Kunden. Diese Entwicklung begünstigt eine völlig neue Art von Marke, nämlich die so genannte Mikromarke. Dabei handelt es sich um eine Art „Super-Nischenmarke“, die speziell auf eine sehr enge Zielgruppe oder Gemeinschaft ausgerichtet ist.

Im Umfeld von Chancen und Risiken gilt es, die eigene Marke optimal auf die Zukunft auszurichten. Ziel ist es, eine dominante Position in der Wahrnehmung der Kunden und im Markt einzunehmen. Um dies zu erreichen, ist es unerlässlich, den Fokus der eigenen Marke eng und klar zu definieren.

Positionierung

Weniger ist mehr

Die Markenpositionierung ist kein Erfolgsrezept im herkömmlichen Sinne, sondern ein Denkmodell zur Bestimmung der zukünftigen Ausrichtung der eigenen Marke(n) und damit auch des eigenen Unternehmens auf Basis der Wahrnehmung der Kunden.

Fokussierung ist der Schlüsselfaktor für den kurz- und langfristigen Markenerfolg. Es geht darum, die Essenz der Marke herauszuarbeiten und auf den Punkt zu bringen.

Fokus auf die Wahrnehmung
Das beste Produkt, die beste Dienstleistung und selbst das beste Geschäftsmodell werden keinen Erfolg haben, wenn die Kunden Ihre Marke nicht als solche wahrnehmen. Deshalb sollte die Kundenwahrnehmung immer der Ausgangspunkt aller Überlegungen sein. Wenn Sie aus der Kundenperspektive denken, führen Sie gleichzeitig eine Kunden- und Wettbewerbsanalyse durch. Denn am Ende ist es entscheidend, wer welche Position in den Köpfen der Kunden einnimmt.

Fokus auf das Wort
Die stärksten Marken der Welt besitzen ein Wort in den Köpfen ihrer Kunden. Während Marktführer damit beschäftigt sind, ihr Wort, dass sie besitzen, wichtiger zu machen, sollten Herausforderer ein freies Wort finden, das sie für sich besetzen können. Dabei macht es Sinn, dieses Wort gegen den Marktführer oder sogar den Markt zu positionieren und die eigene Marke darauf einheitlich zu fokussieren. 

Fokus auf das Bild
Statische oder bewegte Bilder sind ideal, um verbale Ideen und Namen in unserem Gedächtnis zu verankern. Dabei sollte jedoch nicht nur in Logos und Design gedacht werden, sondern auch der wichtigste visuelle Kontaktpunkt identifiziert und zum visuellen Mittelpunkt der Marke gemacht werden.

Fokus auf den Namen
Markennamen sollten das eine Wort in der Wahrnehmung suggestiv verstärken. Im Idealfall spielen Wort, Bild und Name in der Warhnehmung perfekt zusammen und verstärken sich gegenseitig.

Fokus auf die interne Umsetzung
Wenn Sie Ihren Fokus gefunden haben, ist es wichtig, ihn intern in allen Bereichen konsequent umzusetzen. Auf diese Weise wird der Markenfokus auch für Management und Mitarbeiter zu einer klaren Leitlinie. Ein Slogan oder Manifest hilft, die verbale Positionierung in die richtigen Worte zu fassen.

Fokus auf die exerne Umsetzung
Um eine Marke zu positionieren und zu etablieren, sollte ein Unternehmen zunächst auf glaubwürdige Nachrichten, dann auf Bestätigung und Wiederholung setzen. Befindet sich eine Marke im Aufbau, ob analog oder digital, sollten Public Relations (PR) und Mundpropaganda (WoM) im Vordergrund stehen. Wenn eine Marke bereits etabliert ist, sollte die Werbung die Hauptrolle in der Kommunikation spielen.

Workshops

7 Prinzipien, 7 Fragen

Viele Unternehmen sind heute immer noch zu sehr mit dem „Mehr“ beschäftigt – mehr Produkte, mehr Dienstleistungen, mehr Zielgruppen, mehr Preispunkte, mehr Vertriebskanäle und mehr Werbe- und Promotionaktionen. Doch das „Mehr“ führt dabei immer öfter zu Problemen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen heute um den Aufbau starker Marken kämpfen, ohne wirkliche Fortschritte zu machen. Wenn Sie heute über die Zukunft Ihrer Marke nachdenken, sollte Ihr Leitsatz lauten: „Weniger ist mehr“. Es geht darum, die Essenz der Marke herauszuarbeiten und auf den Punkt zu bringen. 

Oder wie es Antoine de Saint-Exupery einmal so treffend auf den Punkt brachte: „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann“. 

Als unabhängige Berater stellen wir die richtigen Fragen, denken mit, hinterfragen und analysieren mit frischen Blick von Außen.

Zeitbedarf
2-3 moderierte Workshops.
Je nach Unternehmen dauert der Prozess zwischen 4 Wochen und 3 Monaten.

Team
In den meisten Fällen ist ein Kernteam von 5-6 Mitgliedern, die Vollzeit teilnehmen, am besten geeignet. Alle wichtigen Interessengruppen müssen in verschiedenen Phasen des Prozesses einbezogen werden.

Kosten
Die Preise variieren je nach Größe Ihres Teams und der Gesamtzahl der zu beteiligenden Akteure.

Let’s Hang out.

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